Landeswährung in Vietnam ist der Dong (VND), erkennbar am Kürzel ₫ oder VND. Münzen sind seit Jahren aus dem Umlauf verschwunden, bezahlt wird ausschließlich mit Banknoten von 10.000 bis 500.000 Dong. Wer zum ersten Mal in Vietnam bezahlt, verrechnet sich anfangs leicht bei den vielen Nullen – mit etwas Übung ist das aber schnell kein Thema mehr.

Wechselkurs und Nullen im Kopf behalten

Der Wechselkurs schwankt, pendelt seit Jahren aber zwischen 25.000 und 30.000 VND pro Euro. Für eine schnelle Umrechnung im Kopf reicht ein einfacher Richtwert: Ein Betrag in VND, durch 30.000 geteilt, ergibt ungefähr den Wert in Euro. 300.000 VND entsprechen damit rund 10 Euro, eine Million VND rund 33 Euro. Genaue Kurse zeigt jede Banking-App oder ein kurzer Blick auf einen Währungsrechner vor der Reise.

20.000 und 200.000 nicht verwechseln

Die Scheine zu 20.000 und 200.000 Dong sind ähnlich blau eingefärbt und werden gerade am Anfang gern verwechselt. Vor dem Bezahlen kurz die letzten Nullen zählen, das erspart teure Missverständnisse.

Bargeld oder Karte?

Für Straßenstände, Nachtmärkte, Motorradtaxis und kleinere Läden bleibt Bargeld nach wie vor die Regel. In Hotels, größeren Restaurants, Supermärkten und Einkaufszentren funktionieren Kredit- und Debitkarten problemlos, oft ergänzt um lokale Zahl-Apps für Vietnamesen selbst. Für Reisende empfiehlt sich ein Mix: etwas Bargeld für Alltag und Märkte, Karte für größere Beträge und als Reserve.

Geldautomaten und Gebühren

Geldautomaten sind in Städten und Touristenorten gut verfügbar und akzeptieren ausländische Karten in aller Regel problemlos. Pro Abhebung verlangt die vietnamesische Bank eine feste Gebühr von umgerechnet zwei bis vier Euro, dazu kommt je nach Kreditinstitut zuhause eine eigene Auslandsgebühr. Ein Blick in die Konditionen der eigenen Bank oder Kreditkarte vor der Reise spart auf mehrere Abhebungen gerechnet ordentlich Geld, manche Reisekreditkarten erlassen genau diese Gebühren.

Geld wechseln: Bank, Flughafen oder Goldschmiede

Neben Banken und Wechselstuben wechseln in Vietnam traditionell auch Gold- und Schmuckläden Devisen, oft zu besseren Kursen und ohne Kommission. Solche Läden erkennt man an Auslagen mit Goldschmuck und gut sichtbaren Wechselkurstafeln, rund um größere Märkte in der Innenstadt. Die Wechselschalter am Flughafen sind unkompliziert und ausreichend fair für die ersten Ausgaben nach der Landung, für größere Summen lohnt sich der etwas bessere Kurs in der Stadt.

Trinkgeld und Handeln

Trinkgeld ist in Vietnam nicht verpflichtend, wird in touristisch geprägten Restaurants und bei Touren aber zunehmend erwartet oder zumindest gerne gesehen, ein kleiner aufgerundeter Betrag reicht aus. Auf Märkten und in kleinen Läden ohne ausgezeichnete Preise gehört Handeln zum Alltag dazu, in Supermärkten und Geschäften mit festen Preisschildern dagegen nicht.

Häufige Fragen

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